Connection timed out Hilfe zum Heimfinden : Verein für württembergische Kirchengeschichte

Hilfe zum Heimfinden

Evangelische Flüchtlingshilfe in Württemberg nach 1945
 
Die Ausstellung war zuletzt in der Landesgeschäftsstelle des Diakonischen Werks Württemberg in Stuttgart zu sehen.

Die Ausstellung ist als Wanderausstellung ausleihbar. Wenden Sie sich bitte an: Andrea Kittel.

Austeilung einer Nahrungsmittelspende

Auch für die Evangelische Landeskirche in Württemberg stellte die Aufnahme und Integration der Flüchtlinge eine große Herausforderung dar.
In einem Rundschreiben an die Pfarrämter vom 7. August 1946 formulierte die württembergische Kirchenleitung die Anstrengungen der Landeskirche mit diesen Worten: Wir sind es den unglücklichen, in äußeres Elend und innere Not Geratenen schuldig, dass wir sie unsere ganze Liebe spüren lassen. Unser Herr Jesus Christus erwartet dies von uns (Matth. 25,40). Den Pfarrämtern erwächst aus diesem Dienst an den Flüchtlingen vom ersten Augenblick ihres Eintreffens an ein wichtige Aufgabe.
Neben der seelsorgerlichen Betreuung oblag es den Pfarrern vor Ort bei der Wohnraumbeschaffung für die Neubürger mitzuhelfen.
Die meisten der Flüchtlinge waren allerdings wegen des Wohnungsmangels zunächst in den zahlreichen Flüchtlingslagern untergebracht, dies freilich unter den schwierigsten Umständen.
Das im Spätsommer 1945 gegründete Hilfswerk der Landeskirche [Vorläufer des heutigen Diakonischen Werkes der evangelischen Kirche in Württemberg] leistete hierbei die erforderliche akute Nothilfe und versorgte die Vertriebenen und Flüchtlinge mit Lebensmitteln und Textilien.
Daneben unterhielt das Hilfswerk für elternlose Flüchtlingskinder, kriegsversehrte Flüchtlinge und Heimkehrer und Flüchtlinge im betagten Alter verschiedene Heimeinrichtungen.
 
Anhand von eindrücklichen zeitgenössischen Dokumenten und Fotos werden folgende Themenbereiche der Flüchtlingshilfe in der Ausstellung beleuchtet:
1. Zerstörte Städte / ankommende Flüchtlinge
2. Leben in den Flüchtlingslagern in Württemberg
3. Spendenverteilung durch das Hilfswerk
4. Heime des Hilfswerks
5. Siedlungswesen
6. Konfessionelle Integration